Sensoren anschließen ohne Löten?

By | 1. Februar 2019

Jeder Raspberry Pi hat 40 PINs, an die Sensoren angeschlossen werden können. Das geht ganz einfach durch Steckverbindungen, wie den „Jumperkabeln“, die nur wenige Cent kosten. Auf einem sogenannten „Breadboard“ (dt. Steckplatine) können die Sensoren geordnet gesteckt werden. Ein Basispaket dafür kann man sich auf Amazon bestellen (Das Paket nur so als Anhaltspunkt, da ist auch viel Zeug dabei was man nicht braucht!). Nun zum eigentlichen Zweck dieses Beitrags: Sensoren anschließen ohne irgendwas zu löten.

  1. Für einen einfachen Aufbau auf dem Schreibtisch und zum Testen ist ein Breadboard wie unten im Bild zu sehen hilfreich.
  2. Für einen schnellen Nachbau können wie von uns im Video gezeigt die Sensoren direkt an die Pins des Raspis angeschlossen werden.
  3. Für feste Steckverbindungen kann ein Breakout-Modul verwendet werden.
  4. Desweiteren können Grove-Stecker wie im separaten Beitrag von Alexander beschrieben eingesetzt werden. Dafür hat Alexander eine Grove-Stecker-Adapter Platine entworfen.

Breadboard:

In diesem Bild ist ein solches Breadboard, auf das der DHT22 Sensor gesteckt ist zu sehen.

Breakout Modul:

Denn es gibt auch Platinen, die genau auf die 40 PINs des Raspberry Pi passen (egal ob Raspi 3B+ oder Zero WH). Von dort an können die Kabel an die Sensoren einfach geklemmt werden. Hier zur Raspberry Pi Schraubklemmleiste/Breakout-Modul.

13 thoughts on “Sensoren anschließen ohne Löten?

  1. Thomas

    Hallo Honey-Pies,
    „Mein“ HoneyPi nachbau funktioniert dank eurer Starthilfe jetzt seit ein paar Wochen problemlos. Spitzenmässig!
    Ich überlege gerade wie wohl mein zur Zeit im Brutraum eingesetzter Sensor (BME680) auf Ameisen- oder Oxalsäure reagieren wird.

    Habt ihr bereits Erfahrungen gesammelt ob eine Platine oder ein Bauteil das krumm nimmt und weg-oxidiert den Betrieb einstellt??

    Viele Grüsse, Thomas

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  2. Günter Schnurbus

    Hallo, könnt Ihr mir sagen, wo Ihr die Temp-Sensoren positioniert?
    Lg Günter

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  3. Juen Alexander

    Guten morgen
    Habe euer super Projekt nachgebaut und auch so eingestellt leider habe ich das Problem das sich das Raspberry Pie Zero ca alle 6-8h aufhängt. Weiß da jemand was ich falsch gemacht habe.

    Schöne Grüße aus Tirol

    Juen Alexander

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    1. Javan Post author

      Kann ich mir nicht vorstellen. Bedeutet aufhängt er wechselt unkontrolliert in den Wartungsmodus? Das liegt an Interferenzen am Taster und wird in der kommenden Firmwareversion „v0.1.0“ verbessert sein.

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    2. Alexander

      Hallo Alexander,
      habe mehrer raspi zero am laufen, einen schon seit einem Monat ununterbochen autark per Solar und UMTS Übertragung, läuft störungsfrei. Kann es sein, das bei dir durch das bekannte Problem der raspi in den Wartungsmodus fällt? leuchtet die von dir angeschlossene Wartungs-LED. wenn er „abgestützt“ ist?
      Falls nein zieh mal alle Sensoren bis auf einen ab (und lösche die abgezogenen aus der Konfig) und schau ob er dann auch noch abstützt.. Widerhole das solange bis du das Problem eingekreist hast. ist es kein Sensor, wäre die Spannugnsversorgung evtl. noch eine Möglichkeit.

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    1. AlexS

      Hallo Martin, habe sogar einen 4,7k als pull down probiert; wenn der Raspberry lange läuft oder man an den Taster Pin hinlangt, kommt es trotzdem immer mal sporadisch vor, das er in den Wartungsmodus fällt. Aber das wird mit der nächsten Firmware besser sein.

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      1. Martin Raabe

        Gerade hatte ich wieder eine berührungslose Umschaltung. Nun habe ich einen 22pF Kondensator parallel zum Taster geschaltet. Das sollte funktionieren.
        Martin

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  4. Dieter

    Hallo Javan
    Es gibt von Seeed ein Grove Board für den Raspi 3+. Kann man das Board mit HoneyPi Software betreiben oder müsste dazu extra die Software angepasst werden.
    Ansonsten arbeite ich schon mit dem von Alexander entworfenen Grove Board für den Zero W. Bis jetzt funktioniert alles. Ich habe mir noch einen Schwung Platinen in China fertigen lassen. Super günstig und total schnell. Alexander will das Board aber nochmal überarbeiten.
    Gruss Dieter

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    1. Javan Post author

      Ich glaube dieses GrovePi+ Board ist nicht auf Anhieb kompatibel und benötigt Firmware Anpassungen.
      Ich bevorzuge das Grove Board von Alexander, wenn man Grove-Stecker verwenden möchte.

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  5. Sven

    Hallo zusammen,
    ich bin neu in der Imkerszene, fange gerade mit meinem ersten Volk an und bauen mir jetzt meine erste Beute zusammen. Ich bin am überlegen, ob ich das von Anfang an mit der hier vorgestellten Lösung machen. Wer hat das jetzt schon live im Betrieb und könnte mir einfach mal ein paar Fotos schicken (oder hier veröffentlichen), wie ihr die Sensoren und so verbaut habe.
    Vielen Dank im Voraus.
    Liebe Grüße
    Sven

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  6. Dieter

    Das Break-Out Board ist solide gebaut aber nicht gerade billig. Problem ist, wenn man die üblichen Kabel benutzt und festschraubt , kommt man an die Schrauben der darunter liegenden Leiste nicht mehr dran. Ich habe von Alexander S.. ein Board bekommen, das mit Grove-Steckern bestückt ist. Das scheint mir eine gute Lösung zu sein.

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