Internetanbindung über Surfstick

By | 28. Juni 2018

Kompatible Surfsticks

Sollten weitere Modelle kompatibel sein, bitte ich um ein Kommentar oder eine Mail an info@honey-pi.de, damit ich das Model in die Liste mitaufnehmen kann.

Wer ein WLAN Netzwerk in Reichweite seines Bienenstandes hat brauch natürlich keinen Surfstick kaufen. 

Konfiguration des Surfsticks

Bevor der Surfstick an den Raspberry Pi angeschlossen wird, sollte der Surfstick vorher an einem Laptop oder einem Computer in Betrieb genommen werden. Dazu wird der Anleitung des Surfsticks gefolgt, um die PIN der eingelegten SIM-Karte im Webinterface des Surfsticks abzuspeichern. Dieses Webinterface ist meistens unter „192.168.8.1“ oder „surf.stick“ erreichbar.

Die Vorgehensweise im Detail

  1. In den Surfstisck wird zunächst die SIM-Karte von Netzclub eingelegt. Danach kann der Surfstick am Computer an einen USB-Anschluss angeschlossen werden.
  2. Im nächsten Schritt öffnest du deinen Webbrowser und gibst die IP-Adresse „http://192.168.8.1“ des Surfsticks ein. Je nach Hersteller und Modell kann es eine andere IP-Adresse sein.
  3. Nachdem du das Webinterface des Surfsticks erfolgreich geöffnet hast frägt nun deine SIM-Karte nach dem SIM-Karten PIN. Dieser vierstellige PIN wurde dir mit der Netzcub SIM-Karte zugesandt. Ich empfehle anschließend unter „Einstellungen=>Sicherheit“ die PIN-Abfrage zu deaktivieren, dann funktioniert der Stick immer direkt sofort.
  4. Je nach verwendeten Mobilfunkanbieter müssen eventuell zusätzliche Einstellungen geändert werden. Netzclub hat die APN „pinternet.interkom.de“. Bei Surfsticks mit SIM-Lock kann die APN nicht geändert werden. Sollte daher ein Surfstick mit SIM-Lock gekauft worden sein gehen auch nur die entsprechend unterstützen Mobilfunkanbieter.
  5. Das Roaming kann aktiviert werden. Die 100MB/Monat von Netzclub gelten in allen EU Ländern. Durch das aktivierte Roaming kann sich der Surfstick besser in das E-Plus- und O2-Netz (je nach Verfügbarkeit) einwählen.

Vielen Dank an Andreas, der für die Konfiguration unter Windows 10 eine Anleitung erstellt hat. Die Besonderheit seiner Anleitung ist, dass das Webinterface (erreichbar über die IP) nicht verwendet wurde. Die Konfiguration erfolgt über die in Windows 10 integrierte Steuerung.

WLAN-Hotspot am Bienenstand

Der Vollständigkeit halber möchte ich gerne die Möglichkeit eines externen 3G-Modems erwähnen, welches als Hotspot arbeitet. Der Raspberry Pi kann sich in dieser Variante einfach in das WLAN des 3G-Modems anmelden. Diese Möglichkeit gibt es ab 10 Euro Aufpreis zu einem Surfstick und hat meiner Meinung eine bessere Wiederverwertbarkeit, da beispielsweise auch ein Smartphone mit dem Hotspot verbundenwerden kann. Außerdem sind in manche Modelle (z.B. Huawei E5330🛒) Statusanzeigen für Akkustand und Verbindungsstärke integriert. Die externen 3G-Modems benötigen eine eigene Stromversorgung über Micro-USB, können aber auch durch die USB-Buchse des Raspberry Pis gespeist werden. Bei der Berechnung der Betriebsdauer der Stromversorgung ist darauf zu achten, dass ein externes 3G-Model – vielleicht sogar eines mit LCD-Display – mehr Strom verbraucht als ein reiner Surfstick. Manche 3G-Modems haben bereits selbst einen eigenen Akku verbaut.

Mit dem WLAN-Hotspot, wie der des Huawei E5330 🛒, kann sich mit mehreren HoneyPis verbunden werden. Unsere Firmware bietet eine WLAN-Unterstützung. Daher können sich mehrere Raspberry Pis mit einem WLAN-Hotspot verbinden. Das hat den Vorteil, das nicht für jeden Raspberry Pi Zero W je ein Surfstick gekauft werden muss, sondern nur noch ein gemeinsames Hotspot-Modem für alle Geräte.

Manche von Euch haben vielleicht bereits einen anderen Surfstick, als die von uns oben vorgestellten. Will man einen anderen als die unseren verwenden, kann sein, dass daher Anpassungen notwendig werden. Der nachfolgende Abschnitt ist nur für diejenigen interessant, die das raspbian System verändern wollen.

Für diejenigen, die sich auskennen: Andere Surfsticks (Modems) zum Laufen bekommen

Mit „usb_modeswitch“ wird das USB-Device als Analogmodem erkannt, welches mit AT-Codes gesteuert wird. Das ist vor allem dann nützlich, wenn man auch SMS verschicken möchte. Ein Problem ist es aber, dass vor allem bei vielen Noname-Surfsticks die benötigten AT-Kommandos nicht dokumentiert sind.

Bernd hat seinen Surfstick „XS W14 Surfstick“ zum Laufen bekommen und folgende Installationsanleitung erstellt:

Anleitung Installation wvdial:

  • wvdial mit apt install wvdial installieren.
  • in /etc/rc.local vor „rpi-scripts/main.py“ „wvdial &“ (ohne Anführungszeichen) eingeben.
  • in /etc/wvdial.conf folgendes eingeben:
    [Dialer Defaults]
    Phone = *99#
    Username = " "
    Password = " "
    Stupid Mode = on
    Dial Command = ATDT
    Modem Type = USB Modem
    Modem = /dev/ttyUSB2
    Init1 = ATZ
    [Dialer nopin]
    Init2= AT+CPIN="????"
    Init3= AT+CLCK="SC",0,"????"
    [Dialer umts]
    Carrier Check = on
    # Abfrage der hinterlegten APNs. Der erste Eintrag wird zur Einwahl verwendet.
    Init2= AT+CGDCONT?
    # Beispiele zum Setzen eigener APNs, zur Aktivierung Strichpunkt entfernen!
    ;Init3= AT+CGDCONT=1,"IP","APN"
    Init3= AT+CGDCONT=1,"IP","internet"
    ;Init3= AT+CGDCONT=1,"IP","internet.t-mobile"
    ISDN = off

    # Das passt für Netzclub, ansonsten entsprechend abändern.

Weitere Informationen zu wvdial gibt es hier.

32 thoughts on “Internetanbindung über Surfstick

  1. Holger

    Hallo zusammen,
    Ich habe auch das Problem mit meinen Surfstick , wie hier schon oft geschrieben ,lockt er sich ein und blinkt dann im 2 Sekunden Takt entweder grün oder lila.
    Ich habe nun schon den zweiten Stick bestellt und probiert, leider das selbe Ergebnis,auf einen Dritten habe ich aber keine Lust.
    Manchmal lockt der Stick sich auch komplett ein, Dauerlicht, aber Daten werden leider nicht gesendet.
    Auch die Ports habe ich Mal getauscht,hat aber auch Nichts gebracht.
    Es sind Sticks von Huawei E 3531.
    Hat schon jemand eine Lösung gefunden?
    M.f.G. Holger

    Reply
    1. Michael

      bei mir ist das auch so, machmal loggt sich der Stick ein und die Daten werden korrekt übertragen. Dann ist aber wieder Abbruch und es kann sein das es lila blinkt. Den Rasperry ein paar mal runterfahren und mit Glück loggt er sich wieder ein. Gruß Michael

      Reply
    2. Holger

      Hallo,
      Diese schlechte Verbindung trat bei mir erst beim Bau von der 2. Waage auf,ab Software Version 0.1.0, bei 0.0.4 lief alles glatt.
      Vielleicht liegt der Fehler da.
      M.f.G. Holger

      Reply
  2. Dieter

    Hallo Andreas,
    Ich habe mir den Huawei Surf Stick , wie in der Einkaufsliste vorgeschlagen, gekauft + freigeschalteter Netzclub Sim. Die erste SMS konnte ich schon verschicken. Wenn ich Deine Windows 10 Anleitung sehe, taucht re. unten “Mobil“ auf ebenso dann auch bei den Einstellungen. Bei mir aber nicht. Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob der Stick dann überhaupt am Raspi funktionieren wird. Frage? einfach ausprobieren oder habe ich etwas falsch gemacht.
    Gruss Dieter

    Reply
  3. Andri Largiadèr

    Hallo zusammen!

    ich bin schon länger am tüfteln mit meiner Bienenwaage, welche ich letztes Jahr mit einem Arduino-Logger gebaut habe. An Honey-Pi Projekt begeistert micht grundsätzlich die Einfachheit für den Benutzer und die Internetanbindung mit dem Surfstick.
    Ich habe mir mal die Bauteile nach Einkaufsliste besorgt und die Dinge zusammengesteckt. Es funktioniert alles, ausser der Surfstick. Wie auch schon hier im Forum beschrieben, funktioniert dieser am Notebook einwandfrei und ist von der PIN-Sperre befreit. Am Raspi blinkt er leider nur alle 2 Sekunden blau. Wenn ich die Internetverbindung im Wartungsmodus teste kommt eine etwas kryptische Fehlermeldung.

    Gibt es mittlerweile sowas wie eine Patentlösung, um das hinzubekommen?

    Danke und Grüsse

    Andri

    Reply
    1. Andreas

      Hallo Andri,

      ich hatte dieses Problem auch am Anfang. Bei mir war das Problem der Huawei Surfstick. Ich habe ihn ein zweites mal gekauft und mit dem zweiten hat alles auf Anhieb funktioniert. Ich gehe davon aus, dass der erste eine andere Hardware Revision hat und dadurch nicht richtig funktionierte. Siehe dazu auch unten meinen Post vom 08.03.19.

      Viele Grüße

      Andreas

      Reply
      1. Andri

        Hallo Andreas

        Danke für deine Antwort. Einfach noch einen Surfstick zu kaufen scheint mir etwas eine Lotterie zu sein. Ich kann ja dann nicht wissen, ob der nächste Stick dann passen wird…
        Du warst ja damit erfolgreich, den Stick auf dem Raspi zum Laufen zu bringen. Warum hast du denn noch einen gekauft? Für meine bescheidenen Kenntnisse von Raspi und Linux ist das wohl ein bisschen zu viel…
        Ev. wäre es auch sinnvoll andere Sticks zu unterstützen, zumal wohl davon auszugehen ist, dass es den Surfstick von Huawei nicht mehr all zu lange gibt, da der schon ziemlich in die Jahre gekommen ist.

        Viele Grüsse

        Andri

        Reply
        1. Andreas

          Hallo Andri,

          da ich sonst alle anderen Komponenten als Fehlerquelle ausgeschlossen hatte, konnte es ja nur der UMTS Stick sein. Ich hatte dazu ja auch anaylisiert, wie er sich als Modem unter dem Rasperry meldet und dadurch gemerkt, dass sich mein Stick anders verhält als es normalerweise sein sollte. Leider beschäftigte ich mich damit erst einigen Monate nach dem Kauf näher, so dass ich keine Möglichkeit mehr hatte den Stick einfach über mein Rückgaberecht zurückzugeben. Aber den zweiten Stick hätte ich dann einfach zurück geschickt, wenn er auch nicht funktioniert hätte und wäre dann auf ein UMTS Modem gewechselt, dass unabhängig vom Raspberry arbeitet. Vielleicht ist das ja eine Möglichkeit für dich.

          Viele Grüße

          Andreas

          Reply
      2. Javan Post author

        Es wird sicherlich noch andere Surfsticks geben, die sich direkt als Ethernetschnittstelle mounten.

        Andreas kannst du mir Die Modellbezeichnung des Surfsticks zuschicken besser ein Foto?

        Im Beitrag oben ist eine Anleitung wie man Modems zum Laufen bekommt. Ich könnte das vorab auf die Firmware installieren, damit dann dieses Modell unterstützt wird. Kann mir jemand einen solchen Surfstick zuschicken? Mail: javan@honey-pi.de

        Reply
        1. Andreas

          Hallo Javan,

          ich habe am Wochenende endlich mal das gewünschte Bild von dem am Raspberrry nicht funktionierenden Surfstick gemacht und dir gerade gemailt. Wenn du möchtest kann ich ihn dir auch in einem Kuvert per Post zum Testen schicken.

          Viele Grüße

          Andreas

          Reply
    2. Frank Jesch

      Hallo,
      ich hatte das gleiche Problem am Rasberry Pi Zero.
      Bei mir hat ein einfaches Wechseln der USB Ports geholfen.
      Der Huawei Surf Stick meldet sich bei mir nur richtig an, wenn ich den zur Mitte gelegenen USB Port nutze. Schliesse ich den Stick am äusseren USB Port an, blinkt er nur alle 2 Sek. blau.

      Gruss Frank

      Reply
      1. Andreas

        Hallo Frank,

        der Raspberry Pi Zero hat meines Wissens nach nur einen richtigen USB Port.

        Der äußere USB Port, den du wahrscheinlich meinst, ist für die Spannungsversorgung….

        Viele Grüße

        Andreas

        Reply
  4. Dieter

    Hallo,
    Bei dem Surf Stick ist es sicherlich sinnvoll, den o.g. zu erwerben und einzusetzen. Wie ist es aber mit der SIM Karte. Die Bewertungen der Netzklubkarte sind ausgesprochen schlecht, was Service und Support betrifft. Ausserdem scheint man da massiv mit Werbung zugeschüttet zu werden. Gibt es eine Alternative?

    Reply
    1. Nils Wagenaar

      Hallo Dieter, wir nutzen die Karten seit 6 Monaten, mittlerweile gibt es 200 MB, bislang läuft alles ohne Probleme, nicht von jeder Bewertung und Meinung gleich negativ beeinflussen lassen. Grüße

      Reply
    2. Javan Post author

      Unter dem Stichwort „IoT SIM“ findet man Forenbeiträge wo das diskutiert wird. Denn es gibt extra Anbieter, da zahlt man nur für jedes verbrauchte Byte.
      Ich habe noch nie Support für eine SIM-Karte gebraucht. Seit ca. 5 Jahren habe ich zwei kostenlose Netzclub SIM-Karten und bin damit zufrieden.
      Selbst nach dem Verbrauch der kostenlosen 200MB Datenvolumen geht die Internetverbindung gedrosselt weiter, was für eine Stockwaage auch völlig ausreicht. Bei anderen Anbietern (blau, Drillisch) zahlt man dafür 3-5 Euro pro Monat und muss zusätzlich ggf. Internetpakete nachbuchen.
      Seit der Zusammenlegung vom O2 und Eplus Netz ist der Empfang auch noch besser geworden.
      Werbemails habe ich noch nie welche erhalten allerdings nutze ich Spamfilter.

      Reply
  5. Andreas

    Hallo zusammen,

    ich hatte ja schon mal am 03.11.18 einen Eintrag hier gemacht, weil ich ein Problem mit dem Huawei UMTS Stick E3531 hatte. Problem war, dass der UMTS Stick am RaspberryPi keine Internetverbindung aufgebaut hat. Der UMTS Stick hat sich beim Einstecken initialisiert, im 3G Netz registriert und dann regelmäßig alle 2 Sekunden 1x blau geblinkt, aber nie Daten an Thingspeak gesendet.

    Ich habe mich heute endlich mal etwas näher mit meinem Problem beschäftigt und mich über SSH auf den RaspberryPi eingeloggt. Nach etwas Recherche, wie man einen UMTS Stick richtig initialisiert habe ich festgestellt, dass sich wohl die Product ID des UMTS Stick geändert hat. Auf anderen Seiten ist der E3531 mit der ID 12d1:15ca als Datenträger und mit der ID 12d1:1506 als Modem angegeben. Als ich das Kommando „lsusb“ ausgeführt habe ist bei mir der E3531 jedoch mit 12d1:157d angegeben.

    Als nächstes habe ich den Befehl „sudo usb_modeswitch -v 12d1 -p 157d -M ‚55534243123456780000000000000011062000000100000000000000000000‘ “ ausgeführt und siehe da, plötzlich schaltet der UMTS Stick auf eine dauerhaft blau leuchtende Anzeige um, die für eine Datenverbindung steht.

    Kann es sein, dass ihr den ModeSwitch nur für die andere ID ausführt und es deshalb bei mir zu diesem Problemen kam?

    Nach dem Modeswitch Kommando ist der E3531 übrigens jetzt mit der ID 12d1:1001 angegeben.

    Allerdings schlägt der Test der Internetverbindung über den Wartungsmodus immer noch fehl („Timeout nach 15 Sekunden.“). Aber vielleicht habt ihr ja eine Idee, was jetzt noch zu tun ist.

    Viele Grüße

    Andreas

    Reply
    1. Javan Post author

      Hallo Andreas, ich weiß auch nicht was für einen E3531 du da hast (vielleicht defekt?), denn das Modell läuft bei uns ohne Probleme. Ich hab den Beitrag übrigens die Info, wie man Modem Surfsticks lauffähig macht, ergänzt.

      Reply
      1. Andreas

        Hallo Javan,

        einen defekt schließe ich eigentlich aus, das Stick funktioniert unter Windows einwandfrei.

        Warum auch immer wird der Surfstick beim Raspberry nicht als Netzwerkinterface hinterlegt. Wenn ich „ifconfig -a“ ausführe wird mir nur lo und wlan0 des Raspberry Pi Zero angezeigt, aber kein anderes Interface mit wwan0, eth1 oder usb0. Ich denke hier liegt das eigentliche Problem. An dieser Stelle weiß ich auch nicht mehr, was ich noch machen könnte.

        Vielleicht bestelle ich nochmal einen anderen Stick und teste es mit ihm, oder kaufe gleich einen WLAN Hotspot.

        Reply
  6. Martin

    Hallo zusammen
    Habe noch ein ZTE MF110 Surfstick von 1&1 Bj.2010
    im Rechner muss eine software gestartet werden APN habe ich eingerichtet.
    im Rechner bekomme ich eine Verbindung. Muss aber auf verbinden in der Software drücken.
    Weiß jemand wie ich den am Laufen bekomme?
    gruss Martin

    Reply
    1. Javan Post author

      Hallo Martin,

      ich habe auch von 1&1 einen neuen Surfstick erhalten. Dieser lässt sich im Gegensatz zu deinem älteren Modell über ein Webinterface einstellen. Es ist also keine zusätzliche Software erforderlich, sondern die Einstellungen werden im Surfstick selbst gespeichert. Dennoch lief der neuere ZTE Surfstick bei mir leider nicht.

      Ich vermute bei deinem Modell handelt es sich um einen Surfstick, der mit AT Kommandos programmiert wird.
      Bei weiterer Recherche bin ich auf diesen Beitrag gestoßen: https://wiki.archlinux.org/index.php/ZTE_MF110/MF190
      Theoretisch kann man jetzt mit dieser Hilfe das zu Grunde liegende raspbian-lite System über eine SSH-Verbindung anpassen. Dies erfordert erweiterte Linux Kenntnisse.

      Andere Surfsticks sind da viel einfacher.

      Viele Grüße
      Javan

      Reply
  7. Tina

    Hi,
    kämpfe gerade mit dem Surf Stick Huawei E3531 in Verbindung mit der Netzclub SIM.
    Karte ist eingelegt und Stick wird vom Laptop erkannt.
    Musste kein Passwort oder sonst was eingeben, nur PIN.
    Roaming ist ausgeschaltet.
    Angezeigt wird mir eine mögliche 2G-Verbindung, die aber nicht aktiv ist, wegen Roaming (Anzeige: roaming+ Netzclub).
    Gebe ich Roaming frei, habe ich eine Wlan-Verbindung (2G).

    Netzclub-Telefonservice kann man völlig vergessen.
    Netzabdeckung O2 ist lt. Karte vorhanden.

    Habt ihr mir vielleicht noch einen Tipp wie ich das zum Laufen bekomme?

    Viele Grüße
    Tina

    Reply
    1. Javan Post author

      Hallo Tina,

      Roaming kannst du aktivieren. Da das O2 und E+ Netz sozusagen zusammen gelegt wurden kann sich durch aktiviertes Roaming das Netz verbessern.

      Besser wäre natürlich eine 3G Verbindung aber für das Übertragen der Messdaten reicht auch eine 2G-Verbindung aus. Für das Surfen mit dem Laptop ist 2G vermutlich viel zu langsam.

      Unter Einstellungen muss noch die APN von Netzclub hinterlegt werden, ich reiche dazu Screenshots im Beitrag nach.

      Viele Grüße
      Javan

      Reply
      1. Andreas

        Hallo Javan,

        zu allererst möchte ich euch sagen, wie toll ich euer Projekt hier finde und ich es als IT begeisterter Imker, der selbst mal Elektrotechnik studiert hat, direkt nachbauen musste.

        Auch ich habe Probleme den E3531 am Raspberry in Betrieb zu nehmen. Evtl. weißt du es noch nicht, aber unter neueren Win10 Versionen kommst du nicht mehr auf die Weboberfäche des Sticks über die IP-Adresse drauf, sondern kannst die Konfiguration lediglich über die Netzwerkeinstellungen unter Windows durchführen. Ich denke das führt hiert zu den Irritationen. Unter den Netzwerkeinstellungen habe ich die Pinabfrage deaktiviert und das Roaming aktiviert. Über den Stick komme ich am Notebook auch problemlos ins Internet.

        Stecke ich den Stick jetzt aber an den Raspberry, blinkt er am Anfang lediglich grün und dann nach der Initialisierung alle zwei Sekunden blau, was ja heißt er ist im Netzwerk registriert. Es wird aber keine Datenverbindung aufgebaut und die Messwerte an ThingSpeak übertragen. Hier weiß ich nicht was ich machen kann, ohne direkt auf dem Raspberry etwas zu verändern, was ich mangels Monitor und Tastatur aktuell sowieso nicht machen könnte.

        Ich möchte euch auch noch eine Anregung mitgeben. Aktuell kann man nicht so ohne weiteres nachvollziehen, ob die Sensoren richtig angeschlossen und konfiguriert wurden. Hier wäre es super, wenn z.B. die aktuellen Messwerte im Wartungsmodus auf der Seite angezeigt werden würden. So kann man schon mal einen Verkabelungsfehler ausschliessen, wenn, wie in meinem Fall, die Internetverbindung nicht funktioniert und man nicht weiß, ob es jetzt daran liegt, dass die Sensoren gar keine Messwerte liefern, die übertragen werden können, oder es zwar Messwerte gibt, aber die Datenverbindung nicht funktioniert.

        Viele Grüße

        Andreas

        Reply
        1. Javan Post author

          Hallo Andreas,

          bei mir hat es mit der neusten Win10 Version funktioniert (Obtober 2018). Aber könntest du vielleicht Screenshots deiner Vorgehensweise bereitstellen? Diese kannte ich noch nicht und das wäre wirklich hilfreich!

          Vielen Dank für die Anregungen!
          Das sehe ich auch so. Wir brauchen im Wartungsmodus einen Button mit „Teste Internetverbindung“, der anzeigt ob die Verbindung über den Surfstick besteht. Die aktuellen Messungen könnte man eigentlich auch anzeigen. Ich möchte das im Laufe der Woche programmieren.

          Viele Grüße
          Javan

          Reply
  8. Frank Höppner

    Hallo Javan,
    heute ist der Huawei E3531 angekommen. Am PC wird er als CD-Laufwerk erkannt. Allerdings werde ich als Laie aus der o.a. Beschreibung nicht ganz schlau was jetzt zu tun ist (Modeswitch, Kommandos …). Kannst du das bitte etwas erläutern und muss dafür bereits die SIM-Karte im Stick eingelegt sein.

    Vielen Dank vorab.

    Frank

    Reply
    1. Javan Post author

      Hallo Frank,
      ich werde im Beitrag genauer darauf eingehen.
      Ja, die SIM-Karte muss im Stick eingelegt sein.
      Viele Grüße
      Javan

      Reply
  9. Friedrich

    Meine Bienenstöcke stehen im Garten und ich würde wahrscheinlich mein WLAN erreichen. Habe ich es irgendwo überlesen, oder übersehen? Kann man anstatt Surfstick auch die WLAN Schnittstelle des Raspberry Pi Zero W nutzen, um die Messdaten abzusetzen? Ist das über den Konfigurationsmodus einstellbar?

    Reply
  10. Paul

    Ist es auch möglich, die Daten für eine gewisse Zeit zu speichern und nur bei Verbindung ans Netz zu versenden?

    Ich stelle es mir so vor, dass der Pi Gewicht und Temperaturdaten laufend ermittelt und speichert, wenn ich an den Stand komme, könnte ich am Handy einen wlan hotspot öffnen und der Pi könnte dann die Daten übertragen.

    Beste Grüße

    Reply
    1. Javan Post author

      Edit: Ist inzwischen in die Firmware integriert.
      Hallo Paul,

      ja, das ist möglich. Zum aktuellen Zeitpunkt ist das nicht nicht in die Firmware implementiert, aber ich möchte das auch noch umsetzen. Das ist einfach.
      In welchem Format möchtest du die Messdaten herunterladen können? SQL, Excel? Wie lange sollen die Daten mindestens aufbewahrt werden?

      Viele Grüße,
      Javan

      Reply
      1. Paul

        Hallo Javan!

        Mir würde eine Übertragung an ThingSpeak reichen, wenn der Pi eine Verbindung zum Internet hat.

        Zur Aufbewahrungsdauer: Im Sommer ist man schon alle 10 Tage am Stand, da würden 14 Tage reichen. Im Winter ist man seltener da. Eigentlich reicht im Winter auch das aktuelle Gewicht, um ggf. reagieren zu können. Auf der anderen Seite, wenn man den Futterverbrauch in Abhängigkeit von Temperatur auswerten könnte, dann wäre das schon nett. Also wären hier vielleicht 31 Tage ganz gut. Dawäre auch ein Urlaub locker abgedeckt. Vielleicht für ganz seltene Besuche auch 2 Monate, aber da glaube ich nicht dran. Eigentlich dürften die Daten ja nicht so viel Platz auf der SD-Karte verbrauchen, daher sollten 2 Monate nicht so das Problem sein, oder?

        Beste Grüße

        Paul

        Reply
        1. Javan Post author

          Edit: Ist inzwischen in die Firmware integriert.
          Hallo Paul,

          ja, die Daten über einen langen Zeitraum zu speichern ist kein Problem.
          Wir planen das für die nächste große Firmware Version.

          Viele Grüße
          Javan

          Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.