Messdaten visualisieren und auswerten

By | 1. Februar 2019

Das HoneyPi Messsystem verwendet zur Speicherung der Daten die Plattform ThingSpeak. ThingSpeak ist Open-Source und darauf spezialisiert, alle im Bereich „Internet of Things“ anfallenden Messdaten zu speichern. Das schöne dabei: Das Ganze ist komplett kostenfrei und ohne besonderes technisches Know-how machbar.

Außerdem bietet ThingSpeak vielerlei Schnittellen. Beispielsweise können die Messdaten in verschiedensten Formaten importiert und exportiert werden. In diesem Beitrag soll es um das Anzeigen der Messdaten gehen.

Zur Anzeige der bei ThingSpeak gespeicherten Messdaten werden verschiedene Graphen zur Auswahl angeboten. Es ist einfach sich die geeignete Art, die Daten aufzubereiten, zusammen zu klicken. Zum Beispiel können die verschiedenen Sensordaten, wie Temperatur und Gewicht in einem Graphen übereinander gelegt werden. Das kann dann Aufschluss darüber geben, ob die Bienen bei kaltem Wetter tagsüber den Bienenkasten weniger verlassen haben, als bei warmen Wetter. Hierbei gibt es unbegrenzte Szenarien, die man auswerten könnte.

Erwähnenswert finde ich beispielsweise folgende Beobachtung: An unser HoneyPi-Messsystem können unbegrenzt DS18b20 Temperaturfühler angeschlossen werden. Legt man im Winter in jede Wabengasse einen Temperaturfühler, so lasst sich die Bewegung der Wintertraube zum Futtervorrat nachvollziehen.

ThingSpeak in der Standard Ansicht.

Und damit kommen wir zum nächsten Punkt. Ein tolles weiteres Feature ist die Anbindung zu Matlab. Matlab ist ein wissenschaftliches Mathematik und Statistik Programm, mit dem Auswertungen und Graphen erstellt werden können. Wer hier also wissenschaftliche Auswertungen machen möchte – dem sind mit ThingSpeak und Matlab keine Grenzen gesetzt

Verschiedene Sensoren übereinandergelegt.

Verwandte Themen findest du in den Beiträgen Warum nutzen wir ThingSpeak?. Außerdem geht es im Bereich Smart um weitere ThingSpeak Anbindungen wie den Schwarmalarm. Denn ThingSpeak bietet die Möglichkeit auf Ereignisse und Werte zu reagieren. Dieses Spiel wird so weit getrieben, dass sogar Twitter-Nachrichten damit verschickt werden. Damit sind wir mit HoneyPi die erste Bienenstockwaage die twittert, sobald die Bienen wieder das Gewicht eines Honigglas eingeflogen haben.

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