Warum nutzen wir ThingSpeak?

By | 28. Juni 2018

Imker können sich in ThingSpeak kostenlos einen Account erstellen und für jedes Bienenvolk einen Channel anlegen. Die Entscheidung für ThingSpeak als zentraler Webservice, bei dem die Messdaten gespeichert werden hat sich als richtig herausgestellt. Neben dem uns zuerst ersichtlichen Grund, dass Imker keinen Webspace mieten sollten und ThingSpeak kostenlos ist, haben sich weitere Vorteile herauskristallisiert. Dazu gehört unter anderem, dass ThingSpeak eng mit Matlab – einem Mathematik- und Statistik Programm verknüpft ist. Daher können sehr einfach und teils automatisiert Berichte, Diagramme und Auswertungen angelegt werden. Besonders im wissenschaftlichen Bereich, sollte das Flugverhalten der Bienen analysiert werden kann dies Vorteile bringen. Aber auch die Möglichkeit, dass andere Visualisierungsanwendungen Schnittstellen zu der ThingSpeak API anbieten ist ein Vorteil. Damit können besonders aufwendige Dashboards oder Webapplikationen wie „Grafana“ mit den Messdaten von HoneyPi bereichert werden. Außerdem konnte der sogenannte Schwarmalarm – eine Benachrichtigung bei einem Gewichtsabfall, mit ThingSpeak und Matlab umgesetzt werden ohne dafür eine Routine auf dem Raspberry Pi auszuführen. In den ersten Plänen zu HoneyPi war ein eigener zentraler Webserver, der die Messwerte speichert, geplant. Dagegen übernimmt ThingSpeak für unser Projekt das Accessmanagement und die Datenhaltung und bietet auch für kostenlose Accounts genug Ressourcen um den vollen Funktionsumfang von HoneyPi zu nutzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.